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Spendensammeln mit Krone und Stern

06.01.2017

Bürgermeister empfängt Kamp-Lintforter Sternensänger


"Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg,
führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht.
Leuchte du uns voran, bis wir dort sind,
Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind."

Kind singt.
„Gloooooooooooria“ – Auch die Kleinsten hatten Spaß.

Singend begrüßten die rund 20 Sternensinger Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt und den 1. Beigeordneten Dr. Christoph Müllmann am heutigen 6. Januar. Landscheidts eigene Kinder waren ebenfalls anwesend. Mit breitem Lachen bedankte sich der Bürgermeister bei den kleinen Sängerinnen und Sängern: „Ihr habt wunderbar gesungen. Dankeschön. Seid ihr alle denn schon lange dabei?“ Tatsächlich waren fast alle zum ersten Mal als segenbringende Boten unterwegs. Nachdem sich die anfängliche Aufregung legte, gab es Schokolade, Brause und Gummibärchen.

Im Anschluss an das Treffen mit dem Bürgermeister zog die Drei-Königs-Gruppe noch durchs Neue Rathaus und motivierte mit dem Lied „Stern von Bethlehem“ auch die restlichen Mitarbeiter der Stadt dazu, die Blechdosen mit ein paar Euros zu füttern.

Bürgermeister und 1. Beigeordneter machen den Spendenanfang
Rasch füllten sich die Spendendosen im Rathaus. Bürgermeister Christoph Landscheidt und 1. Beigeordneter Christoph Müllmann machten den Anfang.

Das Sternsingen wird meist von katholischen Gemeinden organisiert. Die Kinder sind zwischen sieben und 14 Jahren alt und rund um den Dreikönigstag kostümiert als Caspar, Melchior und Balthasar unterwegs. Das gesammelte Geld geht an das Kindermissionswerk der Katholischen Kirche in Deutschland, das damit weltweit verschiedene Kinder- und Jugendhilfsprogramme, wie zum Beispiel Schulen in Flüchtlingslagern, Kinderkrankenhäuser oder Wohnprojekte für Straßenkinder unterstützt. Die Sternensinger wissen um ihre lange Tradition, wofür sie singen und sammeln. „Alle Kinder wollen unbedingt jenen Kindern helfen, denen es nicht so gut geht. Ich war vor einiger Zeit selbst in Ghana und kann Ihnen sagen, jeder gespendete Euro, jeder Cent hilft, das Elend in diesen Ländern zu mindern“, erzählt Pastoralreferentin Stephanie Dormann, verantwortlich für die Kinder-Pfarrei der Stadt.

Es sei aber wichtig und notwendig, die insgesamt 100 Sternensinger-Kinder immer auf ihrem Weg zu begleiten, so Dormann weiter. Eine dieser Begleiterinnen ist Doris Koschare. Seit 22 Jahren zieht sie singend mit den Sternensingern von Haus zu Haus und erklärt: „Eigentlich bin ich ja schon in Rente. Heute bin ich nur zur Betreuung mit dabei. Das ist einfach eine schöne Tradition.“

Als die größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder weltweit zählen die Sternensinger sogar Weltkulturerbe. Vergangenes Jahr haben sie deutschlandweit über 60 Millionen Euro für den guten Zweck sammeln können.

Gruppenfoto: Sternensinger und Bürgermeister.
Noch ein schnelles Gruppenfoto auf der Treppe mit Pastoralreferentin Stephanie Dormann und Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt, bevor die Sternensinger ihren Spendenumzug im Rathaus fortsetzten.

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 06.01.2017, www.kamp-lintfort.de)

Kontakt

Glund, Andrea

Telefon: 0 28 42 / 912-253