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Neuer Bundesfreiwilligendienst an der Ebertschule in Kamp-Lintfort

07.09.2011

Nach dem Ende des Zivildienstes kann durch Freiwillige die integrative Beschulung an der Grundschule fortgeführt werden

Gemeinsam mit der Schulleiterin Frau Angelika Hülswitt begrüßte Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt die Abiturientinnen und Abiturienten in der Ebertschule und wünschte ihnen ein interessantes und erfolgreiches Jahr an der Ebertschule.

Es ist eines der wesentlichen schulpolitischen Ziele, behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam zu unterrichten. Während es in Nordrhein-Westfalen noch ein weiter Weg bis zu diesem Ziel ist, arbeitet die Grundschule Ebertschule seit vielen Jahren erfolgreich im gemeinsamen Unterricht. Etwa 70 der 380 Kinder der Ebertschule haben einen besonderen Förderbedarf.

Die zusätzliche Betreuung der behinderten Kinder konnte bisher durch Zivildienstleistende sichergestellt werden. Der Zivildienst wurde Mitte 2011 abgeschafft. Um eine Unterstützung zum Beispiel im sozialen Bereich, bei Integration oder Sport weiter zu gewährleisten, wurde durch den Bund der sogenannte Bundesfreiwilligendienst ins Leben gerufen. Wie der Name schon sagt, können sich hier Freiwillige für meist 12 Monate engagieren.

Die Ebertschule konnte alle acht ehemaligen Zivildienststellen zum neuen Schuljahr mit jungen Damen und Herren, die gerade ihr Abitur gemacht haben, besetzen. Die jungen Leute haben meist einen Berufswunsch im pädagogischen Bereich, so dass die Arbeit an der Ebertschule eine wichtige Erfahrung für den weiteren Lebenslauf sein kann. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld von 330 € monatlich.

Gemeinsam mit der Schulleiterin Frau Angelika Hülswitt begrüßte nun Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt die Abiturientinnen und Abiturienten in der Ebertschule und wünschte ihnen ein interessantes und erfolgreiches Jahr an der Ebertschule.

 

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 07.09.2011, www.kamp-lintfort.de)

Kontakt

Klicza, Berthold

Telefon: 0 28 42 / 912-144