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Nach Kiesgutachten: So kämpfen Kreis, Kommunen und Bürger weiter gegen Auskiesung

15.05.2019

Bürgermeister und Landrat mit Vertretern der Bürgerinitiativen

Die Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt (Kamp-Lintfort), Harald Lenßen (Neukirchen-Vluyn), Frank Tatzel (Rheinberg), Thomas Ahls (Alpen), Landrat Dr. Ansgar Müller haben sich nun im Kamp-Lintforter Rathaus mit Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiativen des Niederrheinappels getroffen. Ziel war es, die nächsten Schritte im Kampf gegen die Auskiesung zu koordinieren. So wird die Bürgerinitiative Dachsbruch bei der Anhörung des Landtages zum Landesentwicklungsplan am 15.05. dem Ausschussvorsitzenden Georg Fortmeier die 12.000 gesammelten Unterschriften aus der näheren Umgebung um Kamp-Lintfort überreichen. Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt wird als Sachverständiger ebenfalls an dieser Sitzung teilnehmen und wird dem Protest in der Sitzung eine Stimme verleihen. „Ich hoffe, dass die Abgeordneten unseren Argumenten und vor allem dem Rechtsgutachten, dass wir in Auftrag gegeben haben Gehör schenken werden und den Landesentwicklungsplan entsprechend anpassen“, so Landscheidt. Als nächsten Schritt werden die Bürgermeister und der Landrat NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart und den RVR mit einem Brief über die durch den Gutachter festgestellten Rechtsmängel in Kenntnis setzen. Man setze auf Kooperation über Parteigrenzen hinweg und nicht auf politische Konfrontation. Der Klageweg, der im Raum stünde, sei immer nur das allerletzte Mittel.

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 15.05.2019, www.kamp-lintfort.de)

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Bergmann, Jan

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