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Nach der LaGa kommt die IGA 2027

23.07.2020

Gerade läuft in Kamp-Lintfort das Großprojekt Landesgartenschau 2020, schon werden bereits die Weichen für das nächste Infrastrukturprojekt rund ums Thema Garten gestellt.  Landesgartenschaugeschäftsführer und Stadtkämmerer Martin Notthoff wurde nun vom Kreis Wesel in den Beirat „Unsere Gärten“ der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 der Metropolregion Ruhr berufen. „Bei der IGA können wir als Kamp-Lintfort zeigen, was wir im Rahmen der Landesgartenschau alles geschafft haben. Zwar werden statt der Themengärten der LaGa dann dort Wohnhäuser zu finden sein, dennoch bleiben der Zechenpark, der Wandelweg und natürlich die Gartenanlagen rund um das Kloster Kamp nach der LaGa erhalten“, so Notthoff. Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt sieht die IGA auch als große Chance für noch mehr Vernetzung zwischen den Städten der Metropole Ruhr: „Die großen Hotspots der IGA liegen zwar in Duisburg, Dortmund und Gelsenkirchen, dennoch haben wir auch hier vor Ort einiges zu bieten und sind dann bestens per Bahnanschluss zu erreichen. Passend zum IGA-Motto „Wie wollen wir morgen Leben?" kann man dann im Zechenpark und mit dem Infozentrum Stadt und Bergbau den Strukturwandel des alten Zechengeländes über die Landesgartenschau hin zum neuen Wohnquartier Friedrich-Heinrich noch besser als heute erleben.“ Mit der IGA schreite auch die Infrastrukturanbindung voran. So könnte als Verbindungsweg der IGA die Anbindung an den Radschnellweg RS1 durchs Ruhrgebiet deutlich schneller kommen. „Aktuell streben wir eine Machbarkeitsstudie eines Radschnellwegs über Moers bis Duisburg gemeinsam mit der Stadt Moers und dem Kreis Wesel an“. Eine Radschnellverbindung käme Berufspendlern aber auch Studenten der Hochschule Rhein-Waal und dem Berufsschulcampus Moers zu Gute. Als Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes ist sich Landscheidt sicher, dass die IGA alle beteiligten Kommunen noch besser vernetzt: „Die Metropole Ruhr wird ein regionales Mobilitätskonzept entwickeln, mit der alle angeschlossenen Kommunen weiter verbunden werden. Das Ruhrgebiet und der Niederrhein rücken also noch näher zusammen! Wie wir in Kamp-Lintfort mit der Landesgartenschau, wird die komplette Metropolregion von den Infrastrukturmaßnahmen der IGA profitieren. Es lohnt sich also bei der IGA mitzumischen!“

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 23.07.2020, www.kamp-lintfort.de)

Imagefilm IGA Metropole Ruhr 2027

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