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Landesgartenschau 2020 – Eine Stadt im Wandel

16.02.2017

Großer Besucheransturm zur 4. öffentlichen Arena

Mit humorvollen Worten eröffnete Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt die vierte Arena zur Landesgartenschau. Gemeinsam mit Radio KW Frontmann André Fritz führte er die rund 350 Bürger Kamp-Lintforts durch den Abend. Gemeinsam blickten beide auf das vergangene Jahr und den gerade erst abgeschlossenen Landschaftplanerischen Wettbewerb zurück. Zum Prozedere und Ablauf dieses Wettbewerbs sprach Landschaftsarchitekt Christian Jürgensmann, der seit vielen Jahren die Städte in Nordrhein-Westfalen in ihren LAGA Wettbewerben betreut. „Die Ausschreibung erfolgte europaweit. 15 Büros haben Entwürfe eingereicht. Diese wurden dann von mir anonymisiert, indem jeder eine eigene Zahlenkombination bekam. Wer hinter den jeweiligen Konzepten steckt, wussten alle Jury-Mitglieder erst nach der Endabstimmung zum Gewinnerentwurf.“ Dieser Prozess solle Chancengleichheit sicherstellen und einer eventuellen Voreingenommenheit vorbeugen, so Jürgensmann weiter.

Anschließend erklärte Matthias Lill, Mitglied des Preisgerichts, warum gerade der Entwurf des Planungsbüros bbzl böhm benfer zahiri städte-und landschaftsbau in Berlin alle Jury-Stimmen erhielt. „Kein Teilnehmer hat sich so gut in die aktuelle Situation vor Ort einfühlen und hineindenken können. So viel kann ich schon einmal vorweg nehmen. Frau Professor Ulrike Böhm hat sich mit ihrem Entwurf besonders gut an alle städtischen Gegebenheiten angepasst und auch ein wirklich idyllisches Naherholungsgebiet für die Zeit nach der LAGA entworfen.“

Der ehrliche und leidenschaftliche Vortrag von Ulrike Böhm enthielt nicht nur emotionale historische Bilder Kamp-Lintforts. Sie hatte eigens für diese Arena auch eindrucksvolle Szenenbilder auf dem Gelände der Landesgartenschau erstellt und fesselte mit ihren Ideen das gesamte Publikum. „So viel Ruhe und gebannte Aufmerksamkeit habe ich noch nie zuvor bei einer solchen Veranstaltung erlebt“, staunte anschließend Radio KW Moderator André Fritz. Und er sollte Recht behalten.

Denn der anschließende LAGA –Talk mit Bürgermeister Christoph Landscheidt, Martin Notthoff und Heinrich Sperling von der LAGA GmbH sowie Prof. Dr. Hans-Peter Noll von der RAG Montan Immobilien und Wolfgang Roth als Vorsitzenden des LAGA Fördervereins wurde ebenfalls mit großem Interesse verfolgt. Gesprochen wurde über die aktuellen Aufgaben der LAGA GmbH in diesem Jahr, den Abbruchplan 2017 und über die nächsten Aktionen des LAGA Fördervereins. Auch die optimale Anbindung der Altsiedlung war Thema des Talks. Die Bürger stellten viele Fragen zur Verkehrssicherung an den Parkeingängen, Fahrradwegen und E-Bike-Ladestationen, zur Bahnverbindung und dem Hauptbahnhof - oder auch zum Angebot für Familien und Kindern im Park. Geduldig und ausführlich wurden alle Fragen von den Experten der Talkrunde beantwortet. Bürgermeister Christoph Landscheidt beendete die vierte Arena mit einem Appell an die Bürger: „Kamp-Lintfort ist Ihre Stadt, es ist unsere Stadt. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass sie durch die Landesgartenschau und in der Zeit danach ein attraktiver Lebensmittelpunkt wird und bleibt!“ Es handele sich bei der Landesgartenschau keinesfalls um ein Projekt für eine kurze Zeitspanne von sechs Monaten, sondern um ein Projekt, von dem Kamp-Lintfort noch die nächsten 100 Jahre profitieren werde, so Landscheidt weiter.

Im Anschluss an die Arena konnten sich alle anwesenden Bürgerinnen und Bürger die Pläne zum Wettbewerb anschauen und darüber mit Mitarbeitern der Stadt diskutieren. Die Ausstellung aller eingereichten Arbeiten läuft noch bis 22. Februar im Foyer des Neuen Rathauses. Eine Broschüre zum Wettbewerb liegt zurzeit im Rathaus aus und ist als Download darüber hinaus auch auf der Homepage verfügbar.

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 16.02.2017, www.kamp-lintfort.de)

Bildergalerie: 4. Arena zur Landesgartenschau

4. Arena zur Landesgartenschau am 15.02.2017

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Böhm, Josephine

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