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Eintauchen in die Geschichte des Geisbruch

10.02.2020

Akteure stellen die neue Veröffentlichung vor

Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt, 1. Beigeordneter Dr. Christoph Müllmann und Dr. Albert Spitzner-Jahn als Autor stellten jetzt im St.-Bernhard-Hospital die stadtgeschichtliche Neuerscheinung „Der Geisbruch - Aus der Geschichte eines Kamp-Lintforter Stadtteils“ vor. „Wir sind froh, dass wir mit unserem ehemaligen Stadtarchivar Dr. Spitzner-Jahn jemanden haben, der sich so tiefgehend mit der Stadtgeschichte beschäftigt und als Chronist die Geschichte Kamp-Lintforts aufarbeitet“, so Bürgermeister Landscheidt. Auch Beigeordneter und Kulturdezernent Müllmann ist begeistert von dem neuen Werk: „Zum Teil hat Dr. Spitzner-Jahn auch Dinge aus langjähriger privater Sammlung beigesteuert. Das macht dieses Werk zu einem Standardwerk für alle, die sich mit der Geschichte des Geisbruch beschäftigen wollen.“

Größter Arbeitgeber in Kamp-Lintfort

Krankenhaus-Geschäftsführer Josef Lübbers freute sich als Gastgeber der Präsentation besonders über die ausführliche Behandlung des St.-Bernhard-Hospitals und seiner Vorgeschichte, ist die Einrichtung an der Bürgermeister-Schmelzing-Straße doch seit Ende 2012 der größte Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in Kamp-Lintfort. „Wir haben unseren Platz am Standort Geisbruch gefunden. Das Besondere am Geisbruch ist die grüne Stadtrandlage aber auch die gute Erreichbarkeit des Zentrums über den Wandelweg zu Fuß oder mit dem Rad“, so Lübbers, der auch privat gerne im Stadtteil wohnt.

Stärkster besiedelter Stadtteil

Der Geisbruch gehört mit dem Niersenbruch, dem Gestfeld und dem Tor Ost zu den vier großen Kamp-Lintforter Siedlungsgebieten, die im Wesentlichen erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entstanden sind. Rund 8.800 Menschen leben heute im am stärksten besiedelten Stadtteil Geisbruch. Die umfangreiche Darstellung, an der Dr. Spitzner-Jahn rund 10 Monate arbeitete, spannt einen anschaulichen Bogen von den nachweisbaren Anfängen der Besiedlung des Geisbruchs im 19. Jahrhunderts bis hin zur unmittelbaren Gegenwart. Aber warum hat es fast 50 Jahre gedauert, bis in Kamp-Lintfort das St.-Bernhard-Hospital gebaut werden konnte? Sagt man eigentlich „der Geisbruch“ oder doch besser „das Geisbruch“? Wer war eigentlich dieser Hans Köhnen, der zwischen 1950 und 1961 den neuen Stadtteil Geisbruch plante? Hieß die Bahnhofstraße früher wirklich „Müldersdick“? An der heutigen Buchenstraße stand doch mal eine zweiklassige Schule? Gab es im Geisbruch außer dem Knappenheim nicht auch noch ein Berglehrlingsheim? Und woher kommen überhaupt die Namen „Ferdinantenstraße“ und „Ferdinantengraben“?

187 Abbildungen rund um den Geisbruch

Antworten auf diese und viele andere Fragen findet man in der Neuerscheinung im DIN-A-4-Format, die 258 Seiten umfasst und mit 187 Abbildungen aus älterer und heutiger Zeit illustriert ist. Spitzner-Jahn dankte unter anderem der Fotografin Klaudia de Vos, die viele aktuelle Ansichten aus dem Geisbruch beigetragen hat und dem städtischen Angestellten Detlef Bergter für die Erstellung des Layouts. Erhältlich ist „Der Geisbruch“ ab sofort für € 18,00 in der Buchhandlung am Rathaus, Moerser Straße 239 in Kamp-Lintfort, Telefon: 02842/921779.

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 10.02.2020, www.kamp-lintfort.de)

Kontakt

Bergmann, Jan

Telefon: 0 28 42 / 912-300