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Am Wandelweg – neuer Radweg und Wohnmobilstellplatz

16.05.2017

Weitere Maßnahmen für die LaGa und die Förderung des Tourismus geplant

Die Planungen zur Landesgartenschau laufen auf Hochtouren. Die meiste Arbeit steht auf dem ehemaligen Zechengelände an. Aber auch der Wandelweg rückt in den Fokus. „Der Wandelweg übernimmt als grüne Verbindung zwischen Kloster und Zeche eine wesentliche Funktion im Konzept der Landesgartenschau“, erläutert Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt, die Bedeutung des etwa zwei Kilometer langen Weges. Dieser soll 2020 sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad nutzbar sein. Um jedoch die zu erwarteten Besuchermengen aufnehmen zu können, muss der maximal 2,5 Meter breite Weg zwischen Bertastraße und Mittelstraße ausgebaut werden. „Eine gleichzeitige Nutzung als Fuß- und Radweg wäre unter den aktuellen Bedingungen nicht möglich“, so Martin Notthoff, Geschäftsführer der Laga GmbH.

Deshalb plant die Stadt westlich der Eyller Straße einen zusätzlichen Radweg, der aus Platzgründen auf das Nordufer der Goorley wechselt, aber so gleichzeitig die Gastronomie des Tennisvereins TC Blau Weiß anbindet. Die getrennte Führung von Fußgängern und Radfahrern soll eine problemlose Nutzung für alle Besucher gewährleisten, was aus Sicht der Stadt auch langfristig sinnvoll erscheint. „Mit einer gut ausgebauten Wegeverbindung entsteht dauerhaft eine attraktive Alternative zum Auto“, begründet Notthoff den Ausbau. Die Finanzierung des neuen Weges erfolgt größtenteils über Fördermittel.

Zudem soll ein Stellplatz für Wohn- und Reisemobile an der Gohrstraße errichtet werden. Anders als bei „klassischen“ Campingplätzen handelt es sich bei solchen Stellplätzen um meist zentral gelegene Parkplatzflächen mit spezieller Infrastruktur, wie Wasser- oder Stromanschluss. „Die Nachfrage in diesem Reisesegment wird immer größer“, so Landscheidt. „Die mobilen Urlauber bleiben dabei meist nur ein bis zwei Nächte und reisen dann weiter zu ihrem nächsten Ziel. Aus Sicht der kommunalen und regionalen Tourismusförderung sind sie auch für den örtlichen Einzelhandel und für die Gastronomie ein höchst interessante Zielgruppe. Der Standort an der Gohrstraße ist gut zu erreichen, ruhig und zugleich zentral gelegen. Außerdem sind über den Wandelweg das Kloster, die Zeche und die Innenstadt schnell und fußläufig erreichbar.“ Das neue Angebot soll Kamp-Lintfort auch über die Landesgartenschau hinaus weiter als Tourismusstandort stärken. Ein möglicher Investor und Betreiber eines solchen Platzes wird derzeit gesucht.

Zur Umsetzung der geplanten Vorhaben ist, wie auch auf dem Zechengelände, ein Bebauungsplan erforderlich. Dafür gab der Stadtentwicklungsausschuss einstimmig am Mittwoch, 16. Mai, grünes Licht. „Die Umsetzung der Maßnahmen soll, wenn möglich, noch in diesem Jahr beginnen“, so Landscheidt.

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 16.05.2017, www.kamp-lintfort.de)

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