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Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Grundlage für die Gewährung von Grundsicherungsleistungen ist seit dem 01.01.2005 das Zwölfte Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII)

Zur Sicherung des Lebensunterhaltes im Alter und bei dauerhafter Erwerbsminderung können Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland, die

  • die Altersgrenze erreicht haben oder
  • das 18. Lebensjahr vollendet haben und auf Dauer voll erwerbsgemindert im Sinne des § 43 Abs. 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch sind,

auf Antrag Leistungen nach diesem Gesetz erhalten.

Im Gegensatz zur Sozialhilfe entfällt bei der Grundsicherungsleistung die Unterhaltsprüfung, wenn Kinder oder Eltern weniger als 100.000 Euro jährliches Gesamteinkommen erwirtschaften.

Für die Antragstellung vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Termin mit den zuständigen Sachbearbeitern des Teams Grundsicherung

Altersgrenze

Personen, die vor dem 1. Januar 1947 geboren sind, erreichen die Altersgrenze mit Vollendung des 65. Lebensjahres. Für Personen, die nach dem 31. Dezember 1946 geboren sind, wird die Altersgrenze wie folgt angehoben:

für den
Geburtsjahrgang
erfolgt eine Anhebung
um Monate
auf Vollendung eines
Lebensalters von
1947165 Jahren und 1 Monat
1948265 Jahren und 2 Monate
1949365 Jahren und 3 Monate
1950465 Jahren und 4 Monate
1951565 Jahren und 5 Monate
1952665 Jahren und 6 Monate
1953765 Jahren und 7 Monate
1954865 Jahren und 8 Monate
1955965 Jahren und 9 Monate
19561065 Jahren und 10 Monate
19571165 Jahren und 11 Monate
19581266 Jahren
19591466 Jahren und 2 Monate
19601666 Jahren und 4 Monate
19611866 Jahren und 6 Monate
19622066 Jahren und 8 Monate
19632266 Jahren und 10 Monate
ab 19642467 Jahren