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Öffentliche Ausschreibung

Die Stadt Kamp-Lintfort schreibt folgende Leistungen nach VOB/A aus:

Infrastrukturmaßnahmen Friedrich-Heinrich-Allee

Straßenumbau von drei Knotenpunkten auf der Friedrich-Heinrich-Allee

Die Stadt Kamp-Lintfort plant derzeit den Neubau bzw. den Umbau von drei Knotenpunkten im Zuge der geplanten Landesgartenschau 2020. In einem vorab erstellten Verkehrsgutachten wurde der zu erwartende Zu- und Abgangsverkehr zur Landesgartenschau 2020 und zur anschließenden Nachnutzung des Geländes („Neues Stadtquartier Friedrich-Heinrich“) ermittelt. Zur verkehrssicheren und -verträglichen Erschließung soll der Knotenpunkt Friedrich-Heinrich-Allee/ Stephanstraße/ Friedrichstraße in einen Kreisverkehrsplatz umgebaut werden (Los 1). Die Leistungen beinhalten den Neubau des Kreisverkehrsplatzes, Umgestaltung der bestehenden Straßenflächen, sowie die Anpassung des Hochschulparkplatzes.

Des Weiteren sollen die beiden Knotenpunkte Friedrich-Heinrich-Allee/ Bendsteg (Los 2) und Friedrich-Heinrich-Allee/ B528 (Los 3) um eine separate Linksabbiegerspur erweitert werden.

Im Wesentlichen sind folgende Arbeiten durchzuführen:

  • Baufeld freimachen
  • Aufbrucharbeiten Oberflächen
  • Erdarbeiten
  • Straßenentwässerungsarbeiten
  • Herstellung Fahrbahn und Nebenanlagen einschl. Unterbau
  • Deckenerneuerung (B 528) und Deckensanierungen (Bendsteg und   Kreisverkehr) in Teilbereichen
  • Anpassung Kanalschächte
  • Herrichtung Grünflächen
  • Tiefbauarbeiten für LSA und Versorger
  • Beleuchtungsanlagen einschl. Elektro- und Kabelarbeiten

Die Hauptmassen sind:

Knotenpunkt Kreisverkehr (Baulos 1, Los 1)

  • ca. 1.800 m3  Erdarbeiten
  • ca. 1.400 m2  Aufbrucharbeiten Oberfläche
  • ca. 1.600 m2  neue Asphaltfahrbahn
  • ca.    400 m2  Deckensanierung
  • ca. 1.200 m2  neue Pflasterdecke
  • ca. 12  St neue Straßenabläufe

Knotenpunkt Bendsteg (Baulos 2, Los 2)

  • ca. 1.100 m3  Erdarbeiten
  • ca. 1.000 m2  Aufbrucharbeiten Oberfläche
  • ca.    400 m2  neue Asphaltfahrbahn
  • ca.    750 m2  Deckensanierung
  • ca. 1.000 m2  neue Pflasterdecke
  • ca. 3  St neue Straßenabläufe

Knotenpunkt B 528 (Baulos 3, Los 2)

  • ca. 700 m3  Erdarbeiten
  • ca. 400 m2  Aufbrucharbeiten Oberfläche
  • ca. 600 m2  neue Asphaltfahrbahn
  • ca. 500 m2  Deckenerneuerung
  • ca. 350 m2  neuer Asphalt-Radweg
  • 1  St  neuer Straßenablauf
Vertragsstrafen:

Der Auftragnehmer hat bei Überschreitung der Vertragsfrist oder der Frist für die Vollendung als Vertragsstrafe für jeden Werktag des Verzugs zu zahlen: 0,2 % der im Auftragsschreiben genannten Auftragssumme ohne Umsatzsteuer. Die Vertragsstrafe wird auf insgesamt 5,0 % der im Auftragsschreiben genannten Auftragssumme (ohne Umsatzsteuer) begrenzt.

Nachweise zur Eignung:
  • Auf Verlangen hat der Bieter einen Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung durch Vorlage der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle ihres Sitzes oder Wohnsitzes. Zur Bestätigung können vorgelegt werden: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
  • Nachweis einer entsprechenden Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung (Deckungssummen für Personen-, Sach-, und Vermögensschäden)
  • Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen (zum Beispiel durch Bestätigung durch einen Steuerberater)
  • Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde oder ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet (zum Beispiel durch Bestätigung durch einen Steuerberater)
  • Der Bieter hat auf Verlangen eine aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen. Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, die entsprechende Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers.
  • Der Bieter hat auf Verlangen eine aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorzulegen.
  • Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu drei abgeschlossenen Kalenderjahren die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Auf Verlangen hat der Bieter drei Referenznachweise mit mindestens folgenden Angaben vorzulegen: Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung
  • Angaben zu Arbeitskräften: Auf Verlangen hat der Bieter die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben.

Die oben beschriebenen Eignungskriterien können durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachgewiesen oder durch Eigenerklärung gem. Formblatt 124 VHB (Eigenerklärung zur Eignung) vorläufig nachgewiesen werden. Das Formblatt 124 VHB (Eigenerklärung zur Eignung) wird den Vergabeunterlagen beigefügt.

Weitere Eignungsnachweise:

Die Unterlagen sind als Anlage zum Angebot am Eröffnungstermin (zur Submission) vorzulegen.

Bieter müssen mit Angebotsabgabe die erforderliche Qualifikation (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der technischen Vertragserfüllung) nachweisen. Darüber hinaus ist die Gütesicherung der Ausführung während der Bauleistung nachzuweisen. Dies gilt ebenfalls für eventuell eingesetzte Nachunternehmer des Bieters, die ebenfalls bei Angebotsabgabe benannt werden müssen.

Kanalbau:

Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 sind für die nachstehend angegebene(n) Beurteilungsgruppe(n) zu erfüllen und mit Angebotsabgabe nachzuweisen:

AK 3 mit Angabe der Ausführung von Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

Der Nachweis gilt als erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen und die Gütesicherung des Unternehmens nach RAL-GZ 961 mit dem Besitz des entsprechenden RAL-Gütezeichens Kanalbau für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe(n) nachweist.

Der Nachweis gilt insbesondere als gleichwertig erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen bei Angebotsabgabe durch einen Prüfbericht entsprechend Güte und Prüfbestimmungen RAL-GZ 961 Abschnitt 4.1 "Erstprüfung" für die geforderte(n) Beurteilungs-gruppe(n) nachweist und eine Verpflichtung vorlegt, dass der Bieter im Auftragsfall für die Dauer der Werkleistung einen Vertrag zur RAL-Gütesicherung GZ 961 entsprechend Ab-schnitt 4.3 abschließt und die zugehörige "Eigenüberwachung" entsprechend Abschnitt 4.2 durchführt.

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, mit Angebotsabgabe nach Zuschlagserteilung zeitgleich mit der jeweiligen Meldung der Baustellen an den Güteschutz Kanalbau auch den Auftraggeber über die Abgabe der Meldung der Baustelle zu unterrichten (Kopie an den Auftraggeber).

Mit Angebotsabgabe verpflichtet sich der Auftragnehmer, alle Eigenüberwachungsunterlagen, Firmen- und Baustellenbesuchsberichte des Güteschutzes Kanalbau dem Auftraggeber auf Verlangen vorzulegen.

Überspringen: Tabelle mit Detailinformationen

elektronische VergabeLink Vergabeunterlagen auf www.subreport.de/E57583342
ELViS IDE57583342
Vergabenummer2019-05-01
Eröffnungstermin07.05.2019, 11:00 Uhr
Zuschlagsfrist13.06.2019
AusführungszeitJuni - Oktober 2019

Allgemeine Bedingungen für die Ausschreibung:

Sicherheitsleistungen:
  • Vertragserfüllungsbürgschaft 5 % der Bruttoauftragssumme
  • Mängelhaftungseinbehalt 3 % der Rechnungssumme
  • Die Mängelansprüche verjähren entsprechend VOB

Die Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen.

Nebenangebote ohne gleichzeitige Abgabe eines Hauptangebotes werden nicht gewertet.

Es werden nur Fachunternehmen zugelassen, die entsprechende Leistungen nach Art und Umfang ausführen können.

Bei der Angebotseröffnung dürfen nur die Bieter sowie ihre Bevollmächtigten anwesend sein.

Elektronische Vergabe:

Bei dieser Ausschreibung können Sie von den Möglichkeiten der elektronischen Vergabe Gebrauch machen. Unter Link www.subreport.de können Sie sämtliche Vergabeunterlagen kostenlos einsehen. Nach einer ebenfalls kostenlosen Registrierung stehen Ihnen diese Unterlagen zum Download zur Verfügung. Auch hierfür und für die elektronische Angebotsabgabe entstehen keine Kosten. Das Angebot können Sie anschließend sowohl elektronisch (bei Vorliegen der technischen Voraussetzungen) als auch in Papierform zum Submissionstermin einreichen. Bitte verwenden Sie dann unbedingt den Submissionsaufkleber.

Postanschrift

Stadt Kamp-Lintfort
Postfach 17 60
47462 Kamp-Lintfort

Vergabeprüfstelle

Der Landrat
Postfach 10 11 60
46471 Wesel