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Öffentliche Ausschreibung

Die Stadt Kamp-Lintfort schreibt folgende Leistungen nach VOB/A aus:

Infrastrukturmaßnahmen Friedrich-Heinrich-Allee, Lichtsignalanlage

Errichtung von zwei Lichtsignalanlagen an zwei auf der Friedrich-Heinrich-Allee

Die Stadt Kamp-Lintfort plant derzeit den Neubau bzw. den Umbau von drei Knotenpunkten im Zuge der geplanten Landesgartenschau 2020. In einem vorab erstellten Verkehrsgutachten wurde der zu erwartende Zu- und Abgangsverkehr zur Landesgartenschau 2020 und zur anschließenden Nachnutzung des Geländes („Neues Stadtquartier Friedrich-Heinrich“) ermittelt. Zur verkehrssicheren und -verträglichen Erschließung soll der Knotenpunkt Friedrich-Heinrich-Allee/ Stephanstraße/ Friedrichstraße in einen Kreisverkehrsplatz umgebaut werden. An der vom zukünftigen Kreisverkehr abgesetzten Anbindung der Stephanstraße soll eine vorgeschaltete bedarfsabhängige Lichtsignalanlage für Fuß- und Radverkehr errichtet werden. Der derzeitige dreiarmige Knotenpunkt Friedrich-Heinrich-Allee / Bendsteg soll im gleichen Zuge zu einem vollsignalisierten vierarmigen Knotenpunkt umgebaut werden. Die Leistungen beinhalten den Neubau der Signalanlagen im Zuge der Straßenumbauarbeiten an den beschriebenen zwei Knotenpunkten der Friedrich-Heinrich-Allee.

Im Wesentlichen sind folgende Arbeiten durchzuführen:

  • Errichtung der zwei Lichtsignalanlagen
  • Wartungsvertrag für die zu erstellenden Lichtsignalanlagen

Die Hauptmassen sind:

Knotenpunkt Friedrich-Heinrich-Allee / Friedrichstraße / Stephanstraße

  • ca. 1 Stück Signalsteuerung
  • ca. 13 Stück Signalgeber
  • ca. 60 Meter Induktionsschleifen
  • ca. 1 Stück Videokamera
  • ca. 1 Stück Wärmebildkamera
  • ca. 250 Meter Verkabelung  

Knotenpunkt Friedrich-Heinrich-Allee / Bendsteg

  • ca. 1 Stück Signalsteuerung
  • ca. 24 Stück Signalgeber
  • ca. 100 Meter Induktionsschleifen
  • ca. 3 Stück Videokamera
  • ca. 1 Stück Wärmebildkamera
  • ca. 530 Meter Verkabelung  
Vertragsstrafen:

Der Auftragnehmer hat bei Überschreitung der Vertragsfrist oder der Frist für die Vollendung als Vertragsstrafe für jeden Werktag des Verzugs zu zahlen: 0,2 % der im Auftragsschreiben genannten Auftragssumme ohne Umsatzsteuer. Die Vertragsstrafe wird auf insgesamt 5,0 % der im Auftragsschreiben genannten Auftragssumme (ohne Umsatzsteuer) begrenzt.

Nachweise zur Eignung:
  • Auf Verlangen hat der Bieter einen Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung durch Vorlage der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle ihres Sitzes oder Wohnsitzes. Zur Bestätigung können vorgelegt werden: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
  • Nachweis einer entsprechenden Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung (Deckungssummen für Personen-, Sach-, und Vermögensschäden)
  • Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen (zum Beispiel durch Bestätigung durch einen Steuerberater)
  • Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde oder ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet (zum Beispiel durch Bestätigung durch einen Steuerberater)
  • Der Bieter hat auf Verlangen eine aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen. Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, die entsprechende Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers.
  • Der Bieter hat auf Verlangen eine aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorzulegen.
  • Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu drei abgeschlossenen Kalenderjahren die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Auf Verlangen hat der Bieter drei Referenznachweise mit mindestens folgenden Angaben vorzulegen: Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung
  • Angaben zu Arbeitskräften: Auf Verlangen hat der Bieter die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben.

Die oben beschriebenen Eignungskriterien können durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachgewiesen oder durch Eigenerklärung gem. Formblatt 124 VHB (Eigenerklärung zur Eignung) vorläufig nachgewiesen werden. Das Formblatt 124 VHB (Eigenerklärung zur Eignung) wird den Vergabeunterlagen beigefügt.

Weitere Eignungsnachweise:

Die Unterlagen sind als Anlage zum Angebot am Eröffnungstermin (zur Submission) vorzulegen.

Bieter müssen mit Angebotsabgabe die erforderliche Qualifikation (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der technischen Vertragserfüllung) nachweisen. Darüber hinaus ist die Gütesicherung der Ausführung während der Bauleistung nachzuweisen. Dies gilt ebenfalls für eventuell eingesetzte Nachunternehmer des Bieters, die ebenfalls bei Angebotsabgabe benannt werden müssen.

Überspringen: Tabelle mit Detailinformationen

elektronische VergabeLink Vergabeunterlagen auf www.subreport.de/E45425652
ELViS IDE45425652
Vergabenummer2019-06-09
Eröffnungstermin06.06.2019, 11:00 Uhr
Zuschlagsfrist18.07.2019
AusführungszeitJuni 2019 - November 2019

Allgemeine Bedingungen für die Ausschreibung:

Sicherheitsleistungen:
  • Mängelhaftungseinbehalt 3 % der Rechnungssumme
  • Die Mängelansprüche verjähren entsprechend VOB

Die Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen.

Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Es werden nur Fachunternehmen zugelassen, die entsprechende Leistungen nach Art und Umfang ausführen können.

Bei der Angebotseröffnung dürfen nur die Bieter sowie ihre Bevollmächtigten anwesend sein.

Elektronische Vergabe:

Bei dieser Ausschreibung können Sie von den Möglichkeiten der elektronischen Vergabe Gebrauch machen. Unter Link www.subreport.de können Sie sämtliche Vergabeunterlagen kostenlos einsehen. Nach einer ebenfalls kostenlosen Registrierung stehen Ihnen diese Unterlagen zum Download zur Verfügung. Auch hierfür und für die elektronische Angebotsabgabe entstehen keine Kosten. Das Angebot können Sie anschließend sowohl elektronisch (bei Vorliegen der technischen Voraussetzungen) als auch in Papierform zum Submissionstermin einreichen. Bitte verwenden Sie dann unbedingt den Submissionsaufkleber.

Postanschrift

Stadt Kamp-Lintfort
Postfach 17 60
47462 Kamp-Lintfort

Vergabeprüfstelle

Der Landrat
Postfach 10 11 60
46471 Wesel