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Kopitzki, Bernd

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Integration

Der Begriff der Integration beschreibt allgemein einen langjährigen Prozess der sozialen Eingliederung von Zugewanderten und deren Nachkommen. Eine Sonderform stellt die Integration von Flüchtlingen dar, da hier engere rechtliche Rahmenbedingungen sowie gänzlich andere Bedürfnisse auf allen Seiten zu betrachten sind. Aus diesem Grund betrachtet die Stadt Kamp-Lintfort in ihrer Integrationsarbeit auch diese beiden Bereiche separat::

Logo Forum für Integration 'Zusammenleben vor Ort'

Forum Integration

Das Zusammenleben von Einwohner/-innen deutscher und ausländischer Herkunft hat in Kamp-Lintfort bergbaubedingt eine lange Tradition. Trotz dieser Tradition ist das tägliche, friedliche und für die kommunale Gesellschaft gewinnbringende Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen kein Selbstläufer, sondern bedarf einer kontinuierlichen und vertrauensvollen Arbeit von möglichst allen Beteiligten. Ein solches Netzwerk ist das Forum für Integration, welches 2011 als eine gemeinsame Gruppe aus ehrenamtlichen Bürgern und Hauptamtlichen der Integrationsarbeit entstand. Inzwischen sind rund 30 Vereine, Verbände, Religionsgemeinschaften, Bildungseinrichtungen und Behörden im Forum Integration aktiv. Hauptaugenmerk liegt in der langfristigen Verbesserung des Zusammenlebens vor Ort zwischen Einwohner/innen deutscher und ausländischer Herkunft.

Integration von Flüchtlingen

Flüchtlinge, die aufgrund plötzlicher Ereignisse wie Krieg und Verfolgung ihr Heimatland verlassen mussten, bedürfen zunächst nach einer Erstversorgung durch Unterkunft, Krankenhilfe und der Sicherstellung des Lebensunterhaltes auch Maßnahmen einer Erstintegration. Diese Erstintegration findet in Form von Spracherwerb und Kennenlernen des hiesigen Alltags statt und kann als Phase des Ankommens bezeichnet werden.

Darauf aufbauend geht es um Aspekte der Eingliederung, um Zugang zu Bildung, Ausbildung, Arbeitsmarkt, Wohnen, Sport, Kultur und Medien.

Die Stadt Kamp-Lintfort sieht ihre Aufgabe hierbei darin, in einer engen Zusammenarbeit mit Sprach- und Bildungseinrichtungen bis hin zur Bereitstellung einer professionellen Sozialbetreuung die hier lebenden Flüchtlinge in der Phase des Ankommens die notwendigen Hilfestellungen zu bieten und darüber hinaus eine bedarfsgerechte Eingliederungsstruktur vorzuhalten.