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1. Arena lockte viele Besucher auf das Bergwerk West

Bürger zeigten großes Interesse an der Entwicklungsfläche des Bergwerks

1. Arena zur Entwicklung des Bergwerk West Areals

Knapp 400 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Stadt und der RAG Montan Immobilien GmbH in die Lohnhalle des Bergwerks West gefolgt. Unter ihnen auch viele Werksangehörige und ehemalige Bergmänner. Die Besucher waren neugierig, was künftig an diesem Standort passieren soll und verfolgten mit Interesse die Vorträge, Statements sowie die abschließende Plenumsdiskussion.

Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt freute sich über das große Interesse und das gezeigte Engagement der Kamp-Lintforter. Am Abend machte Dr. Landscheidt seine Erwartungshaltung an den Planungsprozess deutlich: „Ich erwarte eine offene Diskussion in den Nutzungsfragen und die gemeinsame Entwicklung einer Zukunft für die Fläche". Einigkeit mit der RAG herrscht in den zentralen Fragestellungen. Auch Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH, betonte die Wichtigkeit von Schlüsselprojekten wie dem Bahnanschluss und die Rolle der Hochschule. „Wir wollen gemeinsam mit allen lokalen Akteuren schließlich Veränderungen und Wandel für Kamp-Lintfort positiv gestalten!"

Prof. Kunibert Wachten vom Dortmunder Planungsbüro Scheuvens+Wachten, das die planerische Vertiefung in Kombination mit einer breiten Beteiligung der Öffentlichkeit im Projekt Masterplan Bergwerk West koordiniert, erläuterte die nächsten Schritte der Planung und gab einen Ausblick auf die Themen und Veranstaltungen im Jahr 2012, an dessen Ende neben der Schließung des Bergwerks auch ein Sieger aus einer Ideenkonkurrenz hervorgehen wird. Doch zuvor steht noch viel Arbeit an. Dabei werden die Bürgerinnen und Bürger beispielsweise nicht nur an der Auslobung mitwirken, sondern auch die Gelegenheit bekommen, renommierten Architektur- und Stadtplanungsbüros bei ihrer Arbeit über die Schulter zu gucken. Welche Erwartungen an die Nachnutzung der Fläche gestellt wurden, davon konnte man gestern bereits einen ersten, breit gefächerten Eindruck erhalten. Es wurde rege diskutiert über die Hochschule, den Lehrstollen, Naherholungsmöglichkeiten und den geplanten Logistikstandort auf dem Kohlenlagerplatz.

Prof. Kunibert Wachten sagte zu, die Fragen und Anregungen des Abends für die Ausgestaltung des weiteren Verfahrens aufzunehmen und zu erörtern.

Genügend Zeit hatten die Besucher auch, um sich nach der Plenumsdiskussion in persönlichen Gespräche mit den Akteuren aus der Verwaltung und der RAG vertiefend des ein oder anderen Themas anzunehmen.

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