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Wir bleiben familienfreundliche Stadt!

16.02.2017

Neue Kinderbetreuungsplätze für Kamp-Lintfort

Entgegen der Prognose des Landes NRW für Kamp-Lintfort steigen die Geburtenzahlen in der Stadt deutlich an. Der Trend, so berichten es viele Betreuungseinrichtungen, gehe mittlerweile zum Drittkind. Hinzu kommen auch noch die Kinder aus Neuzuzügen anderer Städte. Somit muss auch der Ausbau von Kita-Plätzen erneut an den höheren Betreuungsbedarf angepasst werden. Und das nicht nur zeitnah, sondern auch unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. „Dass sich Familien in Kamp-Lintfort so wohl fühlen, dass die Geburtenrate stetig steigt, ist eine absolut positive Entwicklung. Wir als Stadt und Kita-Träger arbeiten nun intensiv daran, zeitnah neue und auch attraktive Kita-Angebote und Betreuungsplätze zu schaffen“, erklärte Sozialdezernent Dr. Christoph Müllmann in der Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses zur Kita-Bedarfsplanung am 15. Februar.

Nach aktuellen Berechnungen würden zum 01. August 2017 99 Plätze für die Unter-Drei-Jährigen (U3) und 61 Plätzen bei den Drei- bis Sechsjährigen (Ü3) fehlen. Die Stadt Kamp-Lintfort hat sich deshalb allerhand Gedanken gemacht, wo und wie weitere Plätze für U3- und Ü3-Kinder geschaffen werden können.

So erhält die Kita Löwenzahn ab 2018 einen auf vier Betreuungsgruppen ausgelegten Neubau am Landwehrweg. Während der Bauphase wird die Kita in das dann bereits teilweise umgebaute Schulgebäude im Niersenbruch ziehen, wo bereits zum 1. Juli 2017 eine vierte Gruppe entstehen soll. In Zusammenarbeit mit einer Elterninitiative entsteht in der Kita „Alte Schule“ in Hoerstgen eine weitere Ü3-Gruppe im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Außerdem laufen bereits konkrete Planungen für eine Kita im Starterzentrum Dieprahm, die voraussichtlich ab Frühjahr, spätestens im Sommer 2018 den Betrieb aufnehmen kann. Im Rahmen der LAGA entsteht dauerhafter Wohnraum auf dem einstigen Zechengelände, weshalb auch hier ein Bedarf an Betreuungsplätzen im näheren Wohnumfeld zu erwarten ist. Somit sorgt die Stadt Kamp-Lintfort mit ihrer Idee zur Nutzung des ehemaligen Ausbildungsgebäudes der RAG Montan Immobilien, das mit seinen 3.000 Quadratmetern Fläche nicht nur genug Platz für eine geräumige Kita bietet, sondern auch noch für weitere Projekte genutzt werden kann, frühzeitig vor. Gegebenenfalls wäre auch noch denkbar, die ehemalige Sparkassenzweigstelle im Niersenbruch dem evangelischen Kindergarten Arche und dem dortigen Familienzentrum anzugliedern.

„Wegen der hohen Nachfrage können wir nicht immer sofort einen Kitaplatz bereitstellen, vor allem nicht immer in der Wunsch-Kita“, so Müllmann weiter. „Insofern bin ich den Eltern dankbar, dass sie Verständnis haben für diese besondere Situation.“ Kamp-Lintfort bleibe weiterhin familienfreundliche Stadt und halte auch künftig an kostenlosen Kitas für Drei- bis Sechsjährige und den Einsparungen für Familien mit Kindern bei Grundstückskäufen von der Stadt fest.

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 16.02.2017, www.kamp-lintfort.de)

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