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Vermieten Sie Wohnraum – helfen Sie Flüchtlingen!

25.11.2016

Bürgermeister und Sozialdezernent wollen dezentrale Unterbringung weiter vorantreiben

"Helfen Sie uns, Flüchtlinge menschenwürdig in Wohnungen unterbringen zu können!" - Mit einem ungewöhnlichen Appell wenden sich Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt und Sozialdezernent Dr. Christoph Müllmann an private Haus- und Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer. Insbesondere geflüchtete Familien bringt die Stadt seit einigen Monaten erfolgreich dezentral im Stadtgebiet unter.

Das Vorgehen fördere die gelingende Integration und sei sozial verträglich, so Müllmann. Derzeit leben fast 280 geflüchtete Menschen in Wohnungen, die von der Stadt angemietet wurden. Diese Wohnungen verfügen in der Regel nur über einfache Standards und werden auch entsprechend einfach, aber zweckmäßig ausgestattet. Die Stadt sucht noch weitere Wohnungen, und zwar ebenfalls mit einem vergleichsweise geringen Ausstattungs- und Mietniveau. Elektrische Anlagen und Geräte müssen jedoch den aktuellen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Private Immobilienbesitzerinnen und -besitzer können so entscheidend mithelfen, dass Flüchtlinge und ihre Familien ein Dach über dem Kopf erhalten. Ab Mitte Dezember erwartet die Stadt wieder eine größere Zahl von geflüchteten Menschen.

Der Wohnungsmarkt ist aktuell allerdings nicht nur für Flüchtlinge eng. "Wir als Stadt sind uns bewusst, dass auch Studierende, Geringverdiener und Menschen mit Behinderungen schwer Wohnungen finden. Wir bemühen uns um ein ausgewogenes örtliches Wohnungsmarktangebot und haben ein Auge auf alle bei der Wohnungssuche benachteiligten Menschen - nicht nur auf Flüchtlinge", betont Landscheidt. Demnächst würden Neubauvorhaben am Rathaus und an der Bertastraße beginnen, wo etliche Wohnungen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus entstehen würden, so der Bürgermeister abschließend.

Interessierte könne sich im Rathaus beim Sozialamt melden.

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 25.11.2016, www.kamp-lintfort.de)

Kontakt

Sentheim, Kerstin

Telefon: 0 28 42 / 912-330

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