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Und wie möchten Sie in Ihrem Viertel älter werden?

28.01.2016

Fragebogenaktion des gemeinsamen Quartiersprojekt von Stadt und Caritasverband

Fragebogenaktion Quartiersbüro Mitte

Nachbarschaftliche Strukturen schaffen, in denen Bewohnerinnen und Bewohner aktiv und gut versorgt alt werden können - das ist das Ziel des "Quartiersbüro Mitte", einem gemeinsamen Projekt der Stadt Kamp-Lintfort und des Caritasverbands Moers-Xanten e.V. Vernetzung, Information und Beratung sowie Nachbarschaftshilfen und ehrenamtliches Engagement sind die wesentlichen Bausteine, mit denen Stadt und Caritas das im letzten Jahr gestartete Projekt umsetzen wollen. Im Fokus steht der Stadtteil Kamperbruch-Süd (Innenstadt Dreieck begrenzt durch Friedrichstraße über Innenstadtring, Große Goorley und die B 510), der zu einem "altengerechten Quartier" entwickelt werden soll.

Sitz des Quartiersbüros ist der Cari-Treff am Neuen Rathaus. Er wird bereits seit Jahren erfolgreich von der Caritas in Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde St. Josef geführt. Seit Januar 2016 können die Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels dort donnerstags von 10.00 bis 12.00 Uhr in einer offenen Sprechstunde mit Quartiersentwicklerin Tanja Reckers von der Caritas ins Gespräch kommen. Im Dezember 2015 hat Reckers zusammen mit Seniorenberaterin und Sozialamtsmitarbeiterin Jeannette Fritz eine Fragebogenaktion gestartet. Dazu gab es einen Infostand auf dem Wochenmarkt. Außerdem wurden anonymisierte Fragebögen in die Haushalte im Stadtteil verteilt. "Auf diese Weise wollten wir einen ersten Einblick in die "offene Baustellen" im Quartier erhalten", erklären Fritz und Reckers, "je mehr Bürgerinnen und Bürger mitmachen, desto besser." Für Interessierte liegen Fragebögen im Cari-Treff oder an der Information im Foyer des Rathauses bereit. Dort können die ausgefüllten Exemplare auch wieder abgegeben werden.

Als nächstes ist am Mittwoch, den 24. Februar 2016 ein erstes Treffen aller Aktiven vor Ort geplant, um eine gute Vernetzung der verschiedenen Einrichtungen und Kirchengemeinden vor Ort. "Die verschiedenen Institutionen sind oft schon seit Jahren vor Ort und haben einen guten Einblick in die Situation im Quartier. Dieses Wissen wollen wir nutzen und mit den Beteiligten das Projekt gemeinsam gestalten", erläutern Quartiersentwicklerin und Seniorenberaterin. Beide hoffen, dass sich bestenfalls daraus ein "Runder Tisch Quartier Innenstadt" entwickeln würde, der das Projekt über die Jahre begleitet. Selbstverständlich wollen beide auch weiterhin mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Im April lädt das Quartiersbüro zu einer Bürgerversammlung ein, um die Ergebnisse der Befragung auszuwerten und in Kontakt mit den Menschen zu kommen. Auch daraus sollen sich regelmäßige Treffen entwickeln. "Das Quartiersbüro koordiniert und moderiert. Dabei orientieren wir uns immer an der Meinung, den Wünschen und natürlich auch an den Sorgen der Bewohnerinnen und Bewohnern, um gemeinsam Veränderungen zu schaffen", erklären Fritz und Reckers abschließend.

Bild: Tanja Reckers freut sich auf weitere Interessierte, die Lust haben, den Fragebogen auszufüllen.

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort, www.kamp-lintfort.de, und des Caritasverbandes Moers-Xanten e.V., www.caritas-moers-xanten.de, vom 28.01.2016)

Kontakt

Fritz, Jeannette

Telefon: 0 28 42 / 912-272