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Caritas übernimmt „Kaliko“

09.10.2018

Stadt überträgt Nutzungsrechte an Caritas

Der interkulturelle Treff „Kaliko“ wurde von den Flüchtlingen in Kamp-Lintfort sehr gut angenommen. Das Gebäude am Rathausvorplatz, das zwischen Kleiderkammer und Cari-Treff liegt, hatte sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Anlaufstelle für geflüchtete Menschen entwickelt. Inzwischen jedoch sinkt die Zahl der geflüchteten Neuankömmlinge stetig. Deshalb soll das „Kaliko“ nun zum Ortsteiltreff werden.

„Das „Kaliko“ wird weiterhin ein Ort des Austauschs bleiben. Menschen werden hier weiterhin Hilfe finden. Wir als Stadt sehen nun den Fortbestand der Räumlichkeiten aber eher im Bereich der Integration. Mit der Caritas haben wir für unseren Ortstreff den idealen Kooperationspartner gefunden“, freute sich Sozialdezernent Dr. Christoph Müllmann auf dem heutigen Pressetermin. Die Ausstattung und die Unterhaltung der Räumlichkeiten übernehme weiterhin die Stadt, so Müllmann.

Das Angebot des Bürgertreffs wird sich nun die Bereiche Kultur, Kommunikation und Bildung konzentrieren. Mit Ausnahme der für den Mittagsbereich vorgesehenen Sprachkurse obliegen der Caritas die fachliche Leitung und die Verantwortung für die Organisation der Abläufe. „Wir möchten einerseits den Geflüchteten und Bürgern gleichermaßen einen Ort der Begegnung und des Austauschs durch beispielsweise Kursangebote oder gemeinsames Kochen schaffen. Gleichzeitig wollen wir dadurch auch eventuell bestehende Ängste und Vorurteile gegenüber Menschen anderer Herkunft in der Bevölkerung abbauen“, erklärte Brunhild Demmer, Erste Vorsitzende des Caritasverbandes Moers-Xanten e.V.

Die Nutzung des „Kaliko“ als Bürgertreff wurde zwischen Stadt und Caritas vorerst bis Dezember 2019 vereinbart, wird sich aber sehr wahrscheinlich weiter verlängern, wenn er gut angenommen wird. Die Caritas und die Stadt suchen für die Realisierung eines breiten Bürger-Angebotes noch Vereine, Initiativen, Einzelpersonen und Institutionen, die bereit sind, im „Kaliko“ eigene Programmpunkte zu gestalten. Diese können einmalig oder auch regelmäßig stattfinden. In Frage kommen beispielsweise Mal- und Kochkurse oder Tanz-und Bewegungsangebote. Aber auch Veranstaltungsreihen, die zum gemeinsamen Spiel, Musizieren oder Singen einladen, sind wünschenswert. Ziel dabei ist, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken. Und das geht am besten durch gemeinsame Aktivitäten.

Interessierte können sich an Tanja Reckers (Telefon: 0176/ 154 300 00) oder Naziker Derin (Telefon: 02842/ 912-399) wenden.

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 09.10.2018, www.kamp-lintfort.de)

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