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Gestaltung Prinzenplatz

Einen Schwerpunkt der Stadtumbaumaßnahme bildet die gestalterische und funktionale Aufwertung des öffentlichen Raumes. Das "Gestaltungskonzept für den öffentlichen Raum der Innenstadt" formuliert ein Gesamtkonzept für alle Straßen und Plätze der Innenstadt.

Prinzenplatz

Die Gestaltung des Prinzenplatzes, des Platzbereichs zwischen dem real-Markt und der Fußgängerzone Moerser Straße, zählte dabei zu den wichtigsten und vordringlichsten Projekten der Innenstadtentwicklung. Aufgrund seiner exponierten Lage am westlichen Eingang der Innenstadt kommt dem Platz, der 2005 als Ergebnis eines Ideenwettbewerbs seinen heutigen Namen erhielt, eine besondere Bedeutung als Entree und Visitenkarte zu.

Am 07.03.2006 hat der Stadtentwicklungsausschuss den Ausbau des Platzes beschlossen. Die Gestaltung des Stadtplatzes wurde durch das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau West finanziell unterstützt.

Die Planung erfolgte durch das Ingenieurbüro scape-Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf. Sie sah eine funktionale und gestalterische Gliederung des Platzes in die drei Teilbereiche "Grünes Stadttor", "Steinerner Platz" und "Allee-Tor" vor.

  • Zentrale Ziele der Umgestaltungsmaßnahme waren:
  • Erhöhung der Aufenthaltsqualität des Platzes und Erhöhung der Frequentierung
  • Verbindung zwischen dem SB-Warenmarkt real und dem Einkaufsbereich in der Moerser Straße
  • Klare Ausbildung und Fassung des Platzes durch die Gliederung in den „Steinernen Platz“ und den „Grünen Platz“
  • ·         Schaffung einer prägnanten Innenstadt-Eingangssituation
  • ·         Schaffung großzügiger Flächen für eine größtmögliche Flexibilität zur Nutzung des Platzes für verschiedene temporäre Veranstaltungen

Im westlichen Teil wurden die vorhandenen vegetativen Elemente, wie Bäume und Rasenflächen, verstärkt. Besucher sollen dabei die Stadt durch einen parkähnlichen Bereich ("Grünes Stadttor") betreten, das den Ankommenden empfängt und zum Verweilen einlädt.

Der zentrale Platzbereich ist geprägt durch seine großzügigen, steinernen Flächen ("Steinerner Platz"). Klare Formen und schlichte Materialien bestimmen die Atmosphäre. Durch seine Offenheit bietet er größtmögliche Flexibilität in der Nutzung und kann so für verschiedenste temporäre Veranstaltungen genutzt werden.

Der untere Teilbereich mit der Einmündung in die Fußgängerzone setzt sich optisch durch ein anderes Pflastermuster ab und leitet mit Klinkerpflaster zu dem "historischen" Teil der Innenstadt über. Der Eingang der Fußgängerzone wird durch ein Baumtor markiert ("Allee-Tor") und ist so auch von weitem als solcher zu erkennen.

Der Umbau des Prinzenplatzes erfolgte im Winter/Frühjahr 2007. Am 02.07.2007 wurde der Prinzenplatz im Rahmen einer Veranstaltung feierlich eröffnet.

Seit der Fertigstellung wird der Prinzenplatz erstmals als Innenstadteingang wahrgenommen. Der Bereich ist geprägt durch weite Blicke nach Westen und Süden. Zentrales gestalterisches Element ist die Herausbildung einer Bauminsel mit dem dort vorhandenen alten Platanenbestand. Durch die An­ordnung beider Bushaltestellen auf dem Platz wird eine deutlich höhere Frequentierung des Platzes erreicht. Die Begrünung der vorhandenen Außenterrassen wurde mit den Gastronomen, dem Pla­nungsbüro scape und der Stadt abgestimmt und fügt sich ergänzend in das moderne Gesamtbild des Platzes ein. Seit der Fertigstellung, ist die Zahl der Gastronomiebetriebe im Umfeld des Platzes deut­lich gestiegen.

 

Kontakt

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