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Heiligenhäuschen am Kamper Berg

St. Josef-Kapelle am Kamper Berg

Die St. Josef-Kapelle, im Volksmund besser bekannt als Heiligenhäuschen, wurde 1894 von der St. Johannes-Nepomuk-Bruderschaft Alt-Lintfort als Fronleichnamsaltar und als Haltepunkt auf dem Weg zur Abteikirche Kamp gebaut. Zwei Weltkriege hat es nahezu unbeschadet überstanden, wenn man davon absieht, dass es in einer Nacht im November 1942 mutwillig verwüstet wurde.

Nach 1945 wurde es von der St. Nepomuk-Bruderschaft renoviert und fortan in Stand gehalten. Leider musste das Heiligenhäuschen 1963 im Zuge der Planung der B 510 abgerissen werden. Erst 1998 nahm die St. Josef-Bruderschaft Kloster Kamp ihr 550-jähriges Jubiläum zum Anlass, das Heiligenhäuschen nach alten Vorlagen und Bildern originalgetreu wieder zu errichten.

Der Grundsteinlegung am 22. November 1998 folgte nach sechsmonatiger Bautätigkeit der Schützenbrüder am 6. Juni 1999 die feierliche Einweihung. Seitdem trägt das Heiligenhäuschen den Namen St. Josef-Kapelle und lädt den Vorübergehenden zu einem kurzen Moment der Besinnung oder zu einem Gebet ein. Auch führt der Weg der Fronleichnamsprozession seit 1999 wieder zur Josef-Kapelle, die aus diesem Anlass von den Bruderschaften in jedem Jahr festlich geschmückt wird.

Kontakt

Spitzner-Jahn, Albert

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Dickmann, Heinz

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Oymann, Anke

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