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Logo Wandelweg: Ein Weg erzählt Geschichte

Wasserwirtschaft

Bereits in den Anfängen der industriellen Besiedlung Lintforts wurde im Jahre 1911 eine Kanalplanung mit Kläranlage entworfen, die jedoch nie ausgeführt wurde. Statt einer zentralen Kläranlage an der Ringstraße/Ecke Friedrichstraße wurden die Häuser der Kolonie mit Sickergruben ausgestattet. Nur das Regenwasser wurde abgeleitet. 1934 errichtete die Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG) die erste Kläranlage für Lintfort an der Konradstraße. Diese war bis 1968 in Betrieb und wurde durch einen Neubau an der Moerser Straße ersetzt. Dort befindet sich noch heute die hochmoderne Kläranlage der LINEG, die 1988 und 1998 den heutigen wasserwirtschaftlichen Anforderungen sowie der Bevölkerungs- und Gewerbeentwicklung angepasst wurde.

Die Wasserversorgung wurde lange Jahre von der Schachtanlage Friedrich Heinrich aus den Brunnenfeldern westlich des Schachtes Norddeutschland sichergestellt. Während in der Bergarbeiterkolonie machten Brunnen zur Trinkwasserversorgung das Wasserholen erforderlich Brunnen zur Trinkwasserversorgung das Wasserholen erforderlich machten, gab es in der Beamtensiedlung und in der sich schrittweise entwickelnden Wohnbebauung Leitungsnetze. Die Versorgung aus den Brunnenfeldern der Zeche wurde bis Ende der 70er Jahre aufrecht erhalten. Seitdem erhält die Stadt das Trinkwasser aus dem Binsheimer Feld nahe dem Rhein bei Duisburg.

Der heute als Aussichtsturm fungierende Trafoturm wurde um 1954 gebaut. Er diente der Stromversorgung der Pumpanlage Geisbruch und den Kläranlagen an der Konradstraße und später an der Moerser Straße. Die Stilllegung erfolgte 1983.

 

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