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Logo Wandelweg: Ein Weg erzählt Geschichte

Mammutbaumwäldchen

Steinkohle bildet die geologischen und zugleich die wirtschaftlichen Wurzeln der Zechenstadt Kamp-Lintfort. Vor ca. 358 bis 296 Millionen Jahren, im Zeitalter des Karbons, entstanden in weitausgedehnten Kohlesümpfen die weltgrößten Vorräte an Steinkohle. Um diese Wurzeln wieder erlebbar zu machen, wurde durch die Anlage kleinerer wasserführender Mulden und Blenken ein Eindruck vermittelt, wie die Landschaft um Kamp-Lintfort in den Zeiten der Steinkohlebildung ausgesehen haben mag.

Das Karbon gilt als Zeitalter der Farne. Auch Schuppenbäume und Siegelbäume, heute ausgestorbene Vertreter der Bärlapppflanzen, beherrschten das Landschaftsbild mit Größen bis zu 40 Metern und Stammdurchmessern von über einem Meter. Schachtelhalme brachten bis zu 20 Meter große Baumformen hervor. Die Ansiedlung von Pflanzen aus der Steinkohlezeit ist heute fast unmöglich, da deren meiste Vertreter ausgestorben sind oder, wie bei den Bärlappgewächsen, lediglich als kleine, fast immer krautige Arten existieren. Durch die Verwendung von Mammutbäumen, Sumpfzypressen, Farnen, Schachtelhalmen u.ä. wird mit den biologischen Nachfahren der ausgestorbenen Pflanzenarten versucht, einen Eindruck des damaligen Vegetationsbildes zu vermitteln.

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