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Das Haus des Bergmanns

Ebertstraße 88, Ecke Antonstraße, GPS: N 51°29'32, E 6°33'25

Das sehenswerte "Haus des Bergmanns" ist geöffnet mittwochs und sonntags 14:00 bis 17:00 Uhr sowie für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 0 28 42 / 4 17 84 oder Herr Stratenhoff, Telefon 0 28 42 /  64 24.

Das Museumshaus liegt inmitten der denkmalgeschützten Bergarbeitersiedlung von 1910 östlich des Bergwerks Friedrich Heinrich. Hier wurde von der „Fördergemeinschaft für Bergmannstradition linker Niederrhein" e.V. mit Unterstützung der Ruhrkohle AG, der Stadt und der örtlichen Handwerkerschaft ein ehemaliges Bergarbeiterhaus für zwei Familien zum Museum umgewandelt.

Kücheneinrichtung im Haus des Bergmanns

Die eine Haushälfte wurde wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt und zeigt eine detailgetreu eingerichtete Wohnung einer Bergarbeiterfamilie um 1910. Hier besticht die Liebe zum Detail. Man kommt sich als Besucher einer Familie vor, die überall ihre Spuren hinterlassen hat und augenblicklich ins Zimmer kommen könnte: Da liegen in der Kinderstube Bilderbücher und Puppen herum, in der Küche steht ein frisch gebackener Kuchen auf dem Tisch, im Schlafzimmer hat die Hausfrau gerade ihr bestes Kleid auf dem Ehebett ausgebreitet.

Grubenlampen im Haus des Bergmanns

Und dann ist es wie im Märchen: Der Besucher steigt dort durch den großen Kleiderschrank und steht in einer anderen Welt. Er befindet sich nun im zweiten Teil des Hauses, das technische Geräte aus dem Bergbau und seine Geschichte zeigt, darunter eine komplette Sammlung über alle Entwicklungsstufen der Bergarbeiter-Lampen. Beachtliche Modelle, Urkunden, historische Aufnahmen und vieles mehr runden das Wissen um den Bergbau und seine Geschichte ab.

Kontakt

Kadesreuther, Sonja

Telefon: 0 28 42 / 912-452