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Lötters, Birgit

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Altenhilfeplanung

Nicht zuletzt aufgrund des demografischen Alterungsprozesses der Gesellschaft gewinnen die Aufgaben der Städte und Gemeinden im Bereich der gemeinwesenorientierten Arbeit mit Älteren und der Politik für Senioren und Seniorinnen maßgeblich an Bedeutung.

Hierbei sollen die durch den demographischen Wandel sich ändernden Ansprüche und Bedürfnisse älterer Menschen in Bezug auf Information, Bildung, Kultur, Kommunikation und individuelles Engagement im Blickpunkt liegen. Die Potenziale des Alters und Perspektiven der Altenarbeit werden näher betrachtet. Netzwerkarbeit mit freien Trägern vor Ort, Beteiligung von Seniorengemeinschaften und Ehrenamtlichen vor dem Hintergrund sich verändernder gesellschaftlicher Strukturen und Ansätze einer gemeinwesenorientierten Altenarbeit sollen den Schwerpunkt bilden. Die Fragen stellen sich hier nach der Beteiligungsmöglichkeit Älterer an gesellschaftlichen Entwicklungen.

Zum anderen ist ein weiterer Schwerpunkt der kommunalen Altenhilfeplanung zu beachten: Vor allem im Zeitraum 2030 bis 2050 wird der Anteil der hochbetagten Menschen drastisch steigen. Dies haben Hochrechnungen auch für Kamp-Lintfort ergeben. Die Altersgruppe der hochbetagten Menschen wird ein breites Spektrum an Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten nötig haben. Diese zu entwickeln und für die Bürger vorzuhalten ist Aufgabe der Politik und damit auch der Kommunalverwaltung. Es gilt, diese Aufgaben in ihrer Komplexität wahrzunehmen und in Kooperation mit freien Trägern, Politik und Wohnungswirtschaft Unterstützungssysteme zu installieren, die dem heterogenen Altersbild der Zukunft gerecht werden

Beide Punkte, die Nutzung der Potenziale älterer Menschen und die Entwicklung der nötigen Unterstützungssysteme für pflege- und hilfsbedürftige Menschen zu entwickeln, ist Aufgabe der Altenhilfeplanung.

Um die Bedarfe rechtzeitig erkennen zu können, ist ein Kontakt zu den betroffenen Bürgern erforderlich. Dies ist zum einen durch die Begleitung und die Kontakte zu ortsansässigen Akteuren gewährleistet. Zum anderen bietet die Stadt Kamp-Lintfort eine umfangreiche Sozial- und Seniorenberatung an. Die Anlaufstelle ist in des Sozialamt eingegliedert. Die Sozial- und Seniorenberatung und die Altenhilfeplanung stehen in ständigem Kontakt und Austausch miteinander, um eine bedarfsgerechte Versorgung zu gewährleisten.

Die Altenhilfeplanung versteht sich dementsprechend als

  • Zentralstelle für verwaltungstechnische Aufgabenfelder (Konzeptentwicklung, Begleitung von Prozessen und Trägern bei der Entwicklung neuer Strukturen einer gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit, Entwicklung stadtentwicklungsplanerischen Strategien für ein Miteinander der Generationen)
  • Ansprechpartner für Mitarbeiter in den Arbeitsfeldern der Seniorenarbeit
  • Ansprechpartner für den Seniorenrat
  • Kooperationsstelle für weitergehende Hilfen
  • Ansprechpartner für Vereine und Verbände